von Dr. Sybille Keller, (E-Mail: Dr.KeSy@gmx.de)
PME der Zahnstation von Amppipal   und der Zahnstation  des SKM Hospitales.

Der Einsatz in Saptari / Nepal

sany0292nklein.jpgAuf dem diesjährigen Symposium der INTERPLAST e.V. im März  wurde Frau Dr.Sybille Keller von der Präsidentin der Schweizer Organisation „Ganesha”, welche im Süden Nepals eine staatliche Schule unterstützt und betreut, angesprochen, ob sie nicht einen zahnärztlichen Einsatz leisten könnte …

… Kurz entschlossen  reiste Dr.Keller ausgestattet mit der tragbaren Einheit von DWLF und dem neuen Autoclav sowie einem Assistenten des Sushma Koirala Hospitals per Flugzeug nach Biratnagar und von da 2  Jeep- Stunden nach Saptari.

sany0283wenigklein.jpgDiese Gegend war früher ein unbesiedeltes Land aus Dschungel und wurde wegen der Malaria gemieden. Die Ärmsten der Armen aus Nordindien rodeten die Wälder und wurden sesshaft. Differnt anders zu den Gegenden und zur Bevölkerung, wo unsere anderen Zahnstationen installiert sind, war dieser Einsatz. Das Land ist flach wie in Norddeutschland, Tages-temperaturen von über 40 Grad Celsius waren die Regel, die Bevölkerung  sind Matese, Jadav, Gadav und Tschuadarine, indisch geprägt, dunkel, drahtig und im Sari.

In diesem Landstrich fehlt es an allem, die Gegend ist unterversorgt  und da dort keine Tourismus-Einnahme zu verzeichnen ist, fehlt  die Unterstützung von der Regierung.

„Ganesha” unterhält auf dem Grundstück der Schule mit einem Womans Club aus Turin einen Health Point.

Dort  untersuchten wir die 520 Schulkinder, behandelten und betrieben Gesundheitsvorsorge. Die ehemalige Hospitalmanagerin des SKM  Christa Drigalla erstellte einen Gesundheitsvorsorgebogen  für die Schüler, welcher auch die Überwachung der Mundgesundheit vom Kindergarten bis zur 10. Klasse enthält. Die ausgebildete Kinder- und Jugendzahnärztin S.Keller wird das Konzept mit der Schweizer und der Italienischen Organisation umsetzen und jährlich einen Einsatz absolvieren, um so der bitterarmen Bevölkerung zu einer besseren Mundgesundheit und zu einem besserem allgemeinem Wohlbefinden im Sinne von DWLF zu verhelfen.

Nach Abschluss der Schülerbehandlung wurde selbstverständlich die ansässige Dorfbevölkerung zahmedizinisch betreut. Bezeichnend war, dass die Leute schon 5.30 Uhr vor dem Schultor standen, um sich registrieren zu lassen. 

Auf der Rückreise nach Kathmandu fand noch ein Treffen mit dem med. Direktor von Amppipal statt und ein einwöchiger Einsatz incl. Inspektion unserer Dentalstation  und des DWLF- Camp- Equipments im Sushma- Koirala- Memorial -Hospital (SKMH).

Erfreulicherweise kann festgestellt werden, das auch nach Übergabe an die Nepalis unter der Leitung von Dr.Jaswan alles seinen Gang geht, jeder sich Mühe gibt und das gesamte Team incl. der Volontäre ihrem Tagesgeschäft nachgehen.

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