Griechenland ist vielen ans Herz gewachsen und DWLF will die sympathischen Griechen in dieser schweren Zeit unterstützen. Hier ein Auszug aus dem Schreiben an den griechischen Konsul in Berlin:

Sehr geehrter Herr Konsul Radiopoulos,

ich danke für Ihre Antwort. Materialien können wir im “Ameisentransport” (im Reisegepäck) mitnehmen. Was und wieviel sprechen wir am besten mit einem angestellten Zahnarzt ihrer Regierung ab. Ich vermute, dass der Engpass in Ihrem Land noch einige Zeit dauern wird – aber auch vorbei geht.

Ein Problem ist häufig, dass die einheimischen Kollegen (Zahnärzteverband) Konkurrenz wittern und nicht möchten, dass wir kommen. Da muß von Seiten der Regierung abgesichert sein, dass nur Menschen, die vom Sozialamt einen “Bedürftigkeitschein” bekommen haben, also letztlich mittellos sind, in den Sozialpraxen behandelt werden dürfen. Alle anderen – erst recht die deutschen und andere ausländische Urlauber – sollen und müssen zu den zahnärztlichen griechischen Kollegen gehen, die letztlich einen Existenzkampf zu bestehen haben. Das ist ein sehr wichtiger Punkt in jedem Land. Die EU muss auf unterer Ebene zusammenwachsen.

Wir müssen uns gegenseitig helfen, sonst wird das Konstrukt Europäische Union bald zu Grabe getragen.

Mit freundlichen Grüßen

Claus Macher
Nürnberg 24.07.15

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