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Stiftung Zahnärzte ohne Grenzen
Dentists Without Limits Foundation (DWLF)

Andere über uns:

“Die Stiftung Zahnärzte ohne Grenzen leistet wichtige Arbeit und hat ein überzeugendes Organisations-Modell. Ich wünsche ihr große Wirksamkeit in ihrem Tun und viel Unterstützung von Dritten”

Nov./09 Prof. Dr. Dr. Radermacher / Univ. Ulm
Mitglied des Club of Rome

 “Die Stiftung Zahnärzte ohne Grenzen ist die aufrichtigste Hilfsorganisation in der Mongolei

 Aug./09 Herr N. Enkhbold Frühere Außenminister
und jetzige Vizepraesident des mongolischen Parlamentes

 Den Wissenstransfer in die benachteiligten Länder auf dem Gebiet der Zahnmedizin und Direkthilfe durch Manpower –bevorzugt in ärmsten Regionen – zu fördern, ist das Hauptziel der Stiftung. Eine die Völker verbindende Brücke ergibt sich ohne Worte bei der Behandlung auf Augenhöhe von selbst DWLF will die in der Zahnmedizin Tätigen aus den reicheren Ländern dazu anregen:

  • Ein benachteiligtes Land und seine Probleme bei einem Besuch kennen zu lernen.
  • Durch das Arbeiten am Patienten auf Augenhöhe zu helfen.
  • Ihr Wissen an Lernwillige weitergeben, damit dort im zahnmedizinischen Bereich auf lange Sicht ein europäisches Niveau erreicht werden kann. Ziel ist es auch, sich eines Tages entbehrlich machen.

DWLF hat bis Ende 2009 schon über 20 Möglichkeiten in 6 Ländern geschaffen, so dass Helfer im Ausland die Möglichkeiten zum Arbeiten und günstigen Wohnen nach mitteleuropäischem Standard haben.

Vision:

DWLF möchte die Armut bekämpfen und wird auf seinem Fachgebiet hierzu mitwirken.

DWLF weiß um die sehr wichtige Funktion der Frauen bei der Armutsbekämpfung durch Möglichkeit, die Anzahl der Geburten zu bestimmen.

DWLF empfiehlt, besonders an Frauen das Wissen und Können weiterzugeben und deren Ausbildung zu fördern.

DWLF stellt nach dem Sammeln von Fakten einen sinnvollen Versorgungsplan individuell für jede Gegend auf.

DWLF ermuntert mit zahlreichen Veröffentlichungen die zahnärztlich Tätigen, in diese Länder zu reisen und mitzuarbeiten. Durch das Anlernen und Unterrichten von Einheimischen entsteht ein Multiplikator, der die Lebensqualität steigert, so dass die Bevölkerung leichter Ihren Weg aus der Armut gehen kann.

Umsetzung:

Durch einen Vertrag zwischen dem Gesundheitsministerium und DWLF wird ein Vertrauensverhältnis besiegelt, in dem die Hilfe für die arme Bevölkerung im Mittelpunkt steht. Dadurch werden die administrativen Hürden für die Helfer beseitigt und das Importieren und Investieren erleichtert. Die einheimischen und einen europäischen Verantwortlichen (Projekt-manager: PME, PMG), die per Internet in Kontakt stehen, sorgen für die Nachhaltigkeit der Hilfe. Es wird- wenn möglich – in kommunalen Krankenhäusern investiert. Der festen Zahnstation ist eine mobile Zahnstation angegliedert, die von den europäischen Helfern außer in den entlegenen Gegenden auch in Schulen, Kindergärten und Behindertenheimen genutzt wird.

Besonderheiten:

Die Helfer, die im Sinne von DWLF in einem „Arbeits-Urlaub“ mit eigenen Mitteln und eigenem Risiko ehrenamtlich tätig sind, haben meist eine lange Praxis Erfahrung und sind selbst berufstätig. Die Motivation der Helfer ist extrem groß, so dass die Effektivität ebenfalls sehr hoch ist. In vielen Zahnstationen sind Helferinnen und Famulanten erwünscht, die zusammen mit einem erfahrenen Zahnarzt in Gruppe reisen. Hier können die Aufgaben dann sinnvoll verteilt werden. (Prophylaxe, Dentalhygiene, Untersuchung und Therapie)

DWLF Leistungsbilanz seit Okt. 2004 bis zum Dezember 2009

In Indien, der Mongolei, Nepal, Sri Lanka, Rumänien und in Zambia hat DWLF über 20 Zahnstationen eingerichtet und Wohnmöglichkeiten geschaffen- in der Regel 2 Doppelzimmer mit Duschbad. Jede Zahnstation wird durch einen Projektmanager in Europa (PME) und im Gastland (PMG) mit Helfern und Materialien versorgt, überwacht und geführt.

Bei der Gründung wurde darauf geachtet, in Länder mit unterschiedlichen Kulturen und Religionen zu investieren: in moslemisch, hinduistisch, buddhistisch und christlich geprägten Gegenden.

Genaueres erfahren Sie unter: www.dwlf.org – Mitmachen –> Arbeitsmöglichkeiten.

Finanzierung:

Wir finanzieren uns hauptsächlich über eine Alt-Zahngold-Spende der Patienten, das ihre Zahnärzte für DWLF erbitten.

Eine Bitte an die Zahnärzte:

Denken Sie daran, dass wir uns hauptsächlich über das Altgold der Patienten finanzieren. Falls Sie Zahnärzte kennen, die für unsere Ziele zu sammeln bereit sind:

Ein Anruf bei

Dr. Volker Schmidt
Äußere Sulzbacherstr. 70
90491 Nürnberg
Telefon 0911-599 300,
Email: dr.volker.schmidt@t-online.de

genügt, und Sie bekommen unsere Dose, Info-Materialien fürs Wartezimmer und ein Poster zugesandt. Zudem kommen Geldspenden von Zahnärzten. Manche veranstalten für uns Golfturniere mit Benefizcharakter.

Geldspenden erhalten wir aber auch von Privatpersonen, die sich für die Idee von DWLF begeistern.

Spendenaufkommen 2009:

Das Spendenaufkommen lag im Jahr 2009 bei unter 90.000 Euro.

Verwendung 2009 und größte Erfolge:

Die größten Erfolge sind die erreichten Verträge mit dem Gesundheitsminister von Zambia und der Mongolei. Dies ermöglicht für DWLF Ausweisbesitzer ein unbürokratisches Helfen in diesen Ländern.

Die Investitionen im Einzelnen:

Durch einen sparsames Vorgehen konnten wir durch den Bezug von Dentalartikel aus Indien und China, die wir zuvor in Deutschland testeten, die Kosten für eine Zahnstation nach mittlerem europäischen Standard enorm senken. Dazu haben wir in der Mongolei einen Dentalsupplier beauftragt, der uns diese Dinge zu angemessenen Preisen nebst Reparaturmaterialien besorgt, in der Mongolei den Umbau und die Installation nach unseren Plänen erledigt und die Verschiffung und Versendung übernimmt. Nur so können wir erreichen, dass eine Zahnstation nebst Umbau, mit Instrumenten, einer

Einheit und Möbel weit unter 15000 Euro kostet. Die Pläne macht der Kollege Dr. Wolfgang Credner aus Berlin, die Art der Bestückung und den „Ameisentransport“ hat Dr. Dieter Lehmann aus Nürnberg/Behringersdorf in die Hand genommen.

Zahnstationen:

Nepal:

In Amppipal konnte mit Hilfe von DWLF die Einrichtung der Zahnstation und die Übernachtungsmöglichkeiten für die Helfer nebst der Toiletten/Duschsituation verbessert werden.

Indien:

2 Zahnstationen im Süden wurden auf ein mitteleuropäisches Niveau gebracht und im Norden in dem Kinderdorf in Dharamsala wurde die neu eingerichtete Zahnstation übergeben.

Mongolei:

Hier wurden 2 feste und mehrere mobile Zahnstationen übergeben. (Artikel bei www.dwlf.org)

 Sambia:

Hier steht eine feste Zahnstation mit 2 Einheiten und 2 mobilen Zahnstationen kurz vor dem Abschluss. Die Instrumente und Einheiten befinden sich gerade auf hoher See und sollen Mitte Januar Sambia erreichen.

Ziele für 2010

Ausarbeitung und Drucken eines Prophylaxe Programmes durch Dr. Annette Kirchner-Schröder. Dieses soll in verschiedenen Sprachen erscheinen. Bestandsaufnahme und Aufstocken der Instrumente in allen Zahnstationen, so dass ein zügiges Arbeiten durch eine schnellere Versorgung mit sterilen Instrumenten möglich ist.

Zahnstationen in Nicaragua (Dr. Ekkehardt Schlichtenhorst), in Sri Lanka (Dr. Ulrike Schöneberg) und Südindien (Dr. Volker Schmidt) werden ausgelotet und geplant.

Wegen Laos, Vietnam und Bangladesh (auch über Muhammad Yunus – Nobelpreisträger 2006) wurde Kontakt aufgenommen.

Aufbau einer allradunterstützten mobilen Zahnstation für die Nomaden in der Wüste Gobi der Mongolei.

Dr. Claus Macher
Nürnberg, 20.12.09

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