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 Stiftung Zahnärzte ohne Grenzen
Dentists Without Limits Foundation (DWLF)

Jahresbericht über 2010 und Aussicht für 2011

Wir danken allen DWLF Mithelfern, Spendern und Sponsoren recht herzlich und hoffen weiter auf Ihre Unterstützung. Rückblickend sind wir stolz, dass wir mit Ihrer Hilfe in den vergangenen 5 Jahren an die 30 Zahnstationen in armen Gebieten nachhaltig etablieren konnten, die heute noch in Funktion sind. Unsere Helfermannschaft ist fast auf 700 angestiegen und wächst ständig.

Alle Zahnstationen werden von Einheimischen geführt und von DWLF Gruppen besucht. Es hat sich bewährt, dass für jeden Cent, der in die Zahnstationen investiert wurde, zuvor DWLF die Nachhaltigkeit abgesichert hatte. Die europäischen Zahnärzte lernen die einheimischen Helfer auf Augenhöhe an und dieser Multiplikator des Wissens und Könnens macht die Effektivität der DWLF aus. 45 europäische DWLF Helfer haben 2010 über 6000 Patienten in der Mongolei kostenlos behandelt.

Ausbalancierte Länder in einer ausbalancierten Welt. Manpower ist wichtiger als Moneypower. Export von Wissen und Können hat Priorität. Die einen spenden und sammeln, damit die andern ehrenamtlich vor Ort arbeiten können. Das sind unsere Slogans und DWLF meint es ernst damit.

Wir sollten nicht vergessen: Geistige Intelligenz Hand in Hand mit der emotionalen Intelligenz – eine gute Mixtur. Immerhin ist ein Gehirn eines über 60-Jährigen studierten Europäers mit ca. 300 000 Euro anzusetzen – Zuwendung der Eltern – Kindergarten -Schule – Universität und die lebenslange Fortbildung inbegriffen. Dieses Kapital sollte nicht brachliegen – das brauchen wir in den benachteiligten Ländern.

Die zahnmedizinischen Geräte wurden nach einer Testphase hauptsächlich von dem chinesischen Markt besorgt, die dort nur einen Bruchteil des europäischen Marktes kosten und in den benachteiligten Ländern auch leicht repariert werden können. Sonst wäre die DWLF wir noch lange nicht so weit, wie sie heute ist.

Hier das Vorgehen von DWLF am Beispiel Sambias:

Die Dr. Heiner Kraft DWLF Dentalklinik (besteht aus 2 festen und 2 mobilen Zahnstationen), entstand mit nicht unerheblichen Eigenmitteln von Dr. Kraft, Nürnberg zusammen mit DWLF beispielhaft in Siavonga/Sambia für 60 000 Einwohner. Inzwischen wurde sogar ein Labor für Kunststofftechnik angegliedert, indem Herr Joseph Jambazin für 3 Monate die Einheimischen anlernt: Kleine Prothesen und kieferorthopäd-ische Spangen sind möglich geworden und die Zahnstation kann dadurch eine finanzielle Unabhängigkeit erreichen. (heiner.kraft@t-online.de)

Wie dieses DWLF Engagement nicht nur von der Bevölkerung geschätzt wird, zeigt, dass zur Einweihung sogar der Vizepräsident Sambias erschien.

Unsere Ziele für 2011:

2 Zahnstationen in der Mongolei, eine mobile in Nepal, eine in Namibia, eine in
Sri Lanka und noch eine in Indien.

Herzlichst Ihr Claus Macher

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