von Franka Maria Selz franka.selz@dwlf.org

Am 15. März 2013 lud die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) zur Koordinierungskonferenz „Hilfsorganisationen“ auf der 36. Internationalen Dental- Schau (IDS) in Köln ein. Die Konferenz stand unter dem Motto „Viele bewegen viel- auch Helfer brauchen Helfer“ und stellt eine optimale Plattform für Hilfsorganisationen dar, sich untereinander zu vernetzen.

Immerhin wurden in den letzten Jahren von deutschen Zahnärzten 100 Millionen Euro Spendengelder für Hilfsprojekte eingesetzt. So ist die deutsche Zahnärzteschaft mit groß angelegten internationalen oder nationalen Projekten weltweit aktiv. Insgesamt waren 45 Teilnehmer von verschiedenen Organisationen anwesend. Wie der Vizepräsident der BZÄK, Herr Prof. Dietmar Oesterreich, treffend darstellte, ist das soziale Engagement der deutschen Zahnmediziner umfangreich, den Globus überspannend, aber zu wenig bekannt. So bietet die Konferenz, laut dem Vorstandsreferenten der Bundeszahnärztekammer für Soziale Aufgaben/ Hilfsorganisationen, Dr. Wolfgang Schmiedel, ein optimales und bislang einzigartiges Forum zum Austausch der weltweit aktiven zahnärztlichen Hilfsprojekte und hilft dabei, das gesellschaftliche Engagement der Zahnärzteschaft in den Focus zu rücken.

Geladen war zu diesem Anlass der Referent für Grundsätze der Zusammenarbeit und Entwicklung, Stefan Sckell. Er hielt einen Vortrag zum Thema „Unterstützung zivilgesellschaftlichen Engagements in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit“. Er war positiv überrascht über das Engagement, welches die Berufsgruppe der Zahnärzte aufweist, das Bewusstsein über den großen Umfang dieser Hilfe ist weiter zu schärfen. „Die Bedeutung zivilgesellschaftlichen und bürgerschaftlichen Engagements hat in der Entwicklungsarbeit einen immensen Stellenwert.“ Der Präsident der Bundeszahnärztekammer, Dr. Peter Engel resümierte, dass alle Projekte, die Menschen in Notlagen helfen, gebraucht werden. Gebraucht werde auch die Aufmerksamkeit, um Helfer und finanzielle Mittel einzuwerben.

Nach einleitenden Worten von Herrn Dr. Wolfgang Schmiedel, Herrn Prof. Oesterreich und Herrn Burkhard Sticklies vom Verband der Deutschen Dental-Industrie e. V. hatten die anwesenden Organisationen die Möglichkeit, die einzelnen Projekte vorzustellen. Die Zahnärztin Frau Dr. Heike Walter übernahm die Aufgabe, die Ziele, Arbeitsweise und Erfolge von DWLF vorzustellen.

Für die Geschäftsführerin von DWLF, Frau Tuul Macher, die willkommene Gelegenheit auch mit dem Referenten für „Grundsätze, Vorhaben privater Träger, weltwärts, und private Entwicklungsdienste“ des Bundesministeriums für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), Herr Stefan Sckell, zu sprechen. Wichtige Fragen konnten so geklärt werden.

Gerade freie Zolleinfuhr und Transportkosten sind für DWLF ein herausforderndes Dauerthema. Herr Sckell, der eine Zeit lang für die Deutsche Botschaft in Namibia gearbeitet hatte und so auch unsere Ansprechpartner im Namibischen Gesundheitsministerium kennt, empfahl uns, künftig noch stärker die Botschaften der jeweiligen Länder in Deutschland mit einzubeziehen.

Am Rande der Veranstaltung traf sich Frau Tuul Macher mit Johanna Löhr von Henry Schein, die während der Konferenz kurz die Aktivitäten ihres Unternehmens im Bereich Corporate Social Responsibility vorgestellt hatte, und sprach mit ihr über zukünftige Möglichkeiten der Zusammenarbeit. Henry Schein hat die Arbeit des DWLF in der Vergangenheit bereits mit Produktspenden für einen Einsatz in der Mongolei unterstützt.

Wertvolle Gespräche wurden mit der Marketing Managerin Germany & Austria, Frau Sandra von Schmudde, und mit der Assistentin der Geschäftsleitung der Firma Septodont GmbH, Frau Katharina Koblike, geführt. Septodont hat DWLF in den Jahren 2011 und 2012 mit Materialspenden unterstützt, welche bei Einsätzen in der Mongolei, Sambia und Sri Lanka eingesetzt wurden. Auch in Zukunft kann DWLF mit der Unterstützung Septodonts rechnen.

Auch die Firma Alpro Medical GMBH hat die Stiftung tatkräftig mit Materialien (speziell Desinfektionsmittel) versorgt, welche in der Mongolei eingesetzt wurden. Die Marketing und Vertriebsassistentin, Frau Sonja Dold, hat uns zugesichert, DWLF auch in Zukunft weiter zu unterstützen.

Dentaid gehört schon lange zu den tatkräftigen Unterstützern von DWLF und kündigt an, auch in Zukunft die DWLF Einsätze mit Materialien zu begleiten. Die Materialien gingen zu den Einsätzen nach Sri Lanka, Marokko, Palästina, Namibia, Nepal und Ecuador.

Der Präsident von DWLF Herr Dr. Claus Macher und Frau Tuul Macher trafen sich auf der IDS in Köln am Samstag mit der Geschäftsführerin Frau Verena Dreßler.

Am selben Tag kam es zu einem Treffen mit Dr. Claus Macher, Tuul Macher, dem Zahnarzt Dr. Hinderk Ohling (2. von links), dem Geschäftsführer von der Gesellschaft für Zahngesundheit, Funktion und Ästhetik- GZFA (3. von links), dem Vorstand von Save Wildlife Conservation Fund Herr Lars Gorschlüter (4. von links) und dem Zahnarzt und tatkräftigen DWLFler (Sambia) Dr. Uwe Blunck. DWLF hat in GZFA und Save Wildlife Conservation Fund starke Partner gefunden.

Die IDS in Köln ist eine hervorragende Plattform um alte Kontakte aufzufrischen und um neue Verbindungen zu knüpfen. So traf man sich mit dem Marketing Director International clinical von der Firma Ivoclar Vivadent Herrn Laurent Schenck. Die Firma gehört zu den großzügigen Spendern von Materialien, die sehr wertvoll für Einsätze in Namibia, Sambia und in der Mongolei waren.

 

 

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