von Anja Eckl (aya.210@live.de)

Dr. Werner Gebhard ZA und Teamleiter, Natalie Brüske ZA, Anica Kranig ZFA und ich, Anja Eckl ZFA waren vom 21.10-02.11.2012 in dem wunderschönen Land Namibia um dort, vor Ort Hilfe zu leisten! 

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Das Abholen am Flughafen und die Unterbringung, hätte besser nicht sein können. Max und Irmgard Beyer haben dort ein wundervolles Haus und sorgen mit allem was man sich nur vorstellen kann, für das Wohlergehen der DWLF-Helfer.

In der Klinik in Grooftfontain, sind Anica und ich erst einen Tag später als Dr. Gebhard und Frau Brüske angekommen, da wir leider keinen besseren Flug mehr bekommen hatten.

Am ersten Tag sind unsere Ärzte nicht nur wegen der wirklich heißen Temperaturen ins Schwitzen gekommen, Sie mussten richtig viele wartende Patienten versorgen.

Der Behandlungsraum besteht aus einem Raum mit zwei Stühlen, eins davon ist eine sehr gut funktionierende Mobile Einheit. Es war von allem genügend vorhanden, die Schränke sind mit sämtlichen Materialien die evtl. gebraucht werden, voll. Das einzige was uns gefehlt hat, waren kurzfristig Speichelsauger. Die Patienten haben einige Tage gebraucht um sich an uns zu gewöhnen. Es gab Tage da spielte die Sprachbarriere kaum eine Rolle und die Patienten scherzten und redeten viel mit uns. Frau Brüske und ich hatten viele verlagerte 8er, die Sie mit Bravur entfernt hatte. Grundsätzlich sind Behandlungen aller erdenklichen Art angefallen.

Nach einer Woche fuhren wir ca. 100 km in zwei andere Kliniken mit der Mobilen Einheit, um weitere Patienten zu behandeln. Unser Teamleiter Dr. Gebhard Koordinierte und plante die Tour sehr genau. Auch beim Einpacken der Instrumente die wir mitnahmen hat er sich sehr gut darum gekümmert, dass auch ja nichts fehlt.

Die Kommunikation zwischen den Kliniken ist leider nicht die Beste, so wusste die eine gar nicht und die andere nicht den richtigen Zeitpunkt unserer Ankunft. Dennoch konnten wir vielen Menschen helfen und das ist doch das wichtigste!

Nicht immer war in unserem Team im absoluten Einklang, dessen ungeachtet war Dr. Gebhard ein sehr guter Teamleiter der sich mit allen wichtigen Fragen auseinandergesetzt und vor allem die richtigen Antworten gefunden hat. Großer Dank gilt an dieser Stelle eben diesem, da er mit uns in den Etosha- Nationalpark gefahren ist.

Der Nationalpark ist auf alle Fälle eine Reise wert. Da Anica und ich keinen Führerschein dabei hatten, hat er uns dieses wunderschöne und unvergleichliche Erlebnis ermöglicht.

Zu beachten ist, dass Malaria im Oktober gar keine große Rolle spielt, viel wichtiger ist es, sich gegen Gelbfieber impfen zu lassen.

Anja Eckl ZMF           

Fotos: Anica Kranic ZFA
E-Mail: anica.kranig@gmx.de

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