Nachtrag am 27.6.2009:
Im Juni 2009 hat der mongolische Gesundheitsminister Lambaa mit DWLF einen Vertag unterschrieben. Er bringt enorme administrative Erleichterungen für die DWLF Helfer.

Dieser besagt:

  1. Der gültige DWLF Ausweis genügt als Qualifikationsnachweis.(Da von DWLF schon überprüft)
     
  2. Es brauchen von den DWLF Helfern keine Gebühren bezahlt werden.  

DWLF investiert im Gegenzug auch weiterhin in der Mongolei.

Zudem hat Frau Tuul Sodnompil bei höchster Stelle erreicht, dass DWLF Helfer bei MIAT (Mong. Airlines) für den Flug in die Mongolei 10 kg Übergepäck bekommen.


Da die DWLF hauptsächlich in den benachteiligten Ländern die ländlichen Strukturen fördern möchte, muss der in der Mongolei Tätige anpassungsfähig sein.

bernachtung_im_ger_-_ausschnitt_-hell_-_klein.jpg tuul_trinkt_wodka_klein.jpg fingerspiele_-klein-hell.jpg

ger_luftabzug-klein.jpgDas Übernachten in seinem Schlafsack auf einer Thermomatte mit mehreren Mongolen zusammen in einer Yurte (Ger), das Stutenmilchtrinken, das Essen von gekochtem Fleisch und das Wodkatrinken, das Singen von deutschen Liedern im Wechsel mit mongolischen Gesängen, das Freuen über gewonnene Fingerwettspiele – das erwartet einen dort.

Am nächsten Tag das Erkunden der schönen Landschaft mit dem Pferd, das gehört dazu. Überall ist das Leben bunt und voller Humor, wie uns der walter_und_volker_bei_der_vllerei.jpgBesuch einer Goldmine zeigte und wir in den angebotenen Goldbarren bissen.

Essen kann man auch sein eigenes mitnehmen (wie Kekse etc.), wenn man die mongolische Küche nicht verträgt. Wir drei Zahnarztpioniere von 2007 liebten diese Art zu leben, denn – wie es sich später herausstellte – wir waren alle drei früher bei den Pfadfindern gewesen.

4_reiter_von_hinten_-ausschnitt-klein.jpg volkers_biss_in_den_goldbarren_-_klein.jpg

Ein Problem ist die Sprache, da viele Russisch können, aber auf dem Land wenige Englisch. Die Mitarbeiter der Krankenhäuser, in denen wir gearbeitet und investiert haben, versprachen uns, ein Jahr intensiv Engisch zu lernen. Sie haben inzwischen einen Lehrer engagiert. Man findet auch in fast jedem Dorf einen Englisch sprechenden Menschen, der dann dolmetschen kann.

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